Überprüfung der Barrierefreiheit
  • Hallo zusammen,

    gerade bin ich dazu gekommen, den letzten REHACARE-Newsletter
    http://www.REHACARE.de/newsletter_1
    durchzuschauen. Dabei bin ich auf einen meiner Meinung nach recht interessanten Beitrag gestoßen:

    * Aktion Wheelmap-Fulda erfolgreich abgeschlossen
    ( Quelle: kobinet-Nachrichten )
    Die Interessengemeinschaft barrierefreies Fulda e.V. hat das Projekt "wheelmap-Fulda" erfolgreich abgeschlossen. Mit Unterstützung einer Gruppe von Schülern der Konrad-Adenauer-Schule wurden in Fulda Restaurants, Cafés, Geschäfte, Arztpraxen, Apotheken und andere Einrichtungen auf "Barrierefreiheit" untersucht.
    http://www.REHACARE.de/28832/1/NA549

    OK, Fulda ist um ein Vielfaches größer als Straubing, schon klar! Alleine die Idee, Schulklassen schon für Barrierefreiheit zu interessieren, finde ich aber unbedingt nachahmenswert. Vor allem auch, da ich mir jetzt spontan sowieso noch nicht vorstellen kann, wie viele und auch welche PtH-Vereins- bzw. Projektmitglieder solch einen Barrierefreiheitstest in Straubing durchführen sollten. Die dafür notwendige Zeit, so denke ich, haben aufgrund beruflicher und familiärer Verpflichtungen einfach die wenigsten von uns, nicht wahr? Insofern wäre die Idee doch toll, hierfür auch interessierte Schulklassen "mit ins Boot" zu holen. Wie Beate bei ihren Rollstuhlprojekten auch immer berichtet, sind die Schüler bei diesem Thema doch immer super toll motiviert.

    Also, lieber PtH-Vereinsvorstand und Verantwortliche für das PtH-Projekt "Vision Barrierefreie Stadt Straubing", was haltet ihr denn von dieser Idee?

    Servus

    Ralph
  • Servus nochmal,

    witziger Weise habe ich gerade auch noch mal einen Beitrag gefunden und auch auf die Homepage gestellt, der dem über die Stadt Fulda ähnelt. OK, dieses hier beschriebene Projekt in München ist primär zwar nicht gedacht, um Barrieren für behinderte Menschen aufzuspüren. Sehr wohl aber doch, um die jüngere Generation für die Probleme Gehandicapter zu sensibilisieren. Schüler, die an solch einem Projekt teilgenommen haben, so jedenfalls bin ich mir sicher, erinnern sich z. B. auch noch nach Jahren, sei es als Architekt, als Arzt, als Geschäftsinhaber oder irgend einer anderen beruflichen Tätigkeit, möglicherweise leichter an diese als Jugendlicher gemachte Erfahrung.

    Na OK, eingepflegt jedenfalls habe ich diesen

    Artikel aus "Die Gegenwart" 05/2011 (Magazin des DBSV e.V.) über das Projekt "Auf Herz und Rampen prüfen" des Münchner Stadtjugendrings.
    "Ausgestattet mit Rollstuhl und Blindenlangstock, lernen Kinder und Jugendliche die Lebenswelt behinderter Menschen kennen"

    auf die Unterseiten des "Handicaptickers" . Direkt anzuklickender Link:

    http://tinyurl.com/656obl8

    Viele Grüße

    Ralph
  • Servus Ralph,

    "Auf Herz und Rampen prüfen", das hört sich echt toll an! Mir gefallen solche Wortspiele sehr :-) ... Ich sehe das genauso wie du, dass die Bemühungen des Münchner Stadtjugendrings langfristig Früchte tragen werden. Die Erfahrungen, die man als Kind und Jugendlicher gemacht hat, prägen in der Regel ein ganzes Leben lang. Nach Überwinden der Pubertät und Wiedererlangung der Vernunft dürften sich die meisten von ihnen in der beruflichen Aus-/Fortbildung und Tätigkeit wieder daran erinnern, dass Barrierefreiheit ein sehr komplexes Thema ist. Es ist schon sehr viel damit gewonnen, wenn die Kinder und Jugendlichen ein gewisses Gespür bzw. Feingefühl für die Belange von Menschen mit verschiedenen Handicaps erlangen.

    LIebe Grüße

    Jürgen